Wir stellen vor: Unsere neuen Dorf-Büros! 

Ediger-Eller, Horbruch und Lambrecht: Sie alle haben etwas gemeinsam – In allen drei Gemeinden wird in den kommenden Monaten ein Dorf-Büro entstehen. Die Kommunen hatten sich in der dritten Wettbewerbsrunde um eine finanzielle sowie fachliche Unterstützung im Rahmen des erweiterten Modellprojekts beworben. Eröffnet werden die neuen Dorf-Büros im Dezember diesen Jahres. Damit konnten dann bereits 8 Dorf-Büros in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden!  

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Studie: Digital aufs Land – Wie kreative Menschen das Leben in Dörfern und Kleinstädten neu gestalten

Das Interesse an einem Leben in Dörfern und Kleinstädten steigt. Die Corona-Pandemie hat die Sehnsucht nach dem Land verstärkt und gleichzeitig Unternehmenskulturen verändert. Durch ortsunabhängiges Arbeiten kann das Landleben für mehr Menschen eine echte Alternative werden. Ländliche Räume locken mit günstigen Preisen, Natur und Freiräumen zum Gestalten. Dort erproben schon heute langjährige Landbewohner und ehemalige Städter mithilfe neuer digitaler Möglichkeiten innovative Formen des gemeinschaftlichen Arbeitens, Lebens und Gestaltens. 

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Coworking Spaces, FabLabs und Makerspaces: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Coworking als neue Arbeitsform, das im Kontext der voranschreitenden Digitalisierung und dem Einfluss der Kreativwirtschaft entstand, hat in dem vergangenen Jahrzehnt zunehmend an Popularität gewonnen. Coworking Spaces sind wohl die bekanntesten Orte, an denen gemeinschaftlich gearbeitet werden kann. Sie verbinden professionelle Infrastrukturen für individuelles Arbeiten mit vielfältigen Settings für kooperative Arbeitssituationen und sind längst nicht mehr nur im urbanen Raum vorzufinden. 

Aktuell entstehen neben den Coworking Spaces auch sogenannte Makerspaces oder FabLabs. FabLab steht für Fabrication Laboratory. Dabei handelt es sich um eine offene Werkstatt. Die Arbeitsplätze sind dementsprechend weniger Schreibtische als vielmehr eine Werkbank mit den dazugehörigen Produktionsmittel wie 3D-Drucker, Laser-Cutter oder Fräsen.  

Dabei etablieren sich Makerspaces vermehrt als neues Format für die Begleitung und Förderung von Lernprozessen an Bildungseinrichtungen. Hier fungieren sie als wichtige Schnittstelle zwischen formellen und informellen Lernen an Hochschulen und verfolgen unterschiedliche Ansätze, die von offenen interdisziplinären Werkstätten über mobile FabLabs bis hin zu großflächigen 3D-Technologie-Laboren reichen. In diesen FabLabs oder Makerspaces können sich die Nutzer ausprobieren, um ihr Wissen auf praktische Ebene zu verfestigen.  

Aber auch unabhängig von Bildungseinrichtungen entwickeln sich Makerspaces als offene Werkstätten mit dem Ziel, Privatpersonen den Zugang zu Produktionsmitteln und modernen industriellen Produktionsverfahren für Einzelstücke zu ermöglichen. Anders als bei Coworking Spaces steht bei Makerspaces also vor allem das “machen”, also das “produzieren” von etwas Konkretem im Vordergrund. Die Entwicklung dieser Werkstätten mit digitalen Tools wird auch als “Maker Movement” bezeichnet und geht auf Prof. Neil Gershenfeld zurück, der am Massachusetts Insitute of Technology (kurz “MIT”) 2002 das erste FabLAb gründete.  

Makerspaces greifen zwar hinsichtlich ihrer Idee viele Ansätze des Coworking auf, doch geht hier vielfach die Theorie in die Praxis über. Im direkten Vergleich von Coworking und Making lassen sich jedoch auch einige Parallelen aufzeigen: Beides sind Orte der Arbeit sowie der kreativen Zusammenkunft. Sie bieten dadurch den perfekten Nährboden für gänzlich neue Ideen und Denkweisen. Sowohl in Makerspaces als auch in Coworking Spaces können sich Gleichgesinnte aus unterschiedlichen Branchen treffen, sich miteinander vernetzen und vom Wissen des Anderen profitieren.   

Eine Auflistung von solchen Makerspaces oder FabLabs finden Sie hier.  

Studie: Neue Arbeitsformen und ihre Auswirkungen auf die Stadtentwicklung 

Durch die Digitalisierung wurden in den letzten Jahrzehnten neue Arbeitsformen wie z.B. Coworking forciert. Die damit verbundenen Chancen und Risiken für die Stadtentwicklung, die Potenziale für eine Entlastung im Berufsverkehr sowie die Steuerungsmöglichkeiten für die Planung werden in einem neuen Forschungsprojekt des Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht.  

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Leitfaden: Coworking auf dem Land

Neue Arbeitsformen für ländliche Regionen für ländliche Regionen – ein Thema, das schon lange relevant und durch die Corona-Pandemie deutlich mehr in den Fokus gerückt ist. Coworking Spaces als Arbeitsorte, in dem verschiedene Menschen unabhängig voneinander und doch gemeinsam arbeiten können, bieten auch im ruralen Raum enormes Potential. Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung und die Genossenschaft CoWorkLand haben mit der BRoschüre “Coworking auf dem Land – Wie es gelingt und was es dafInteressierte finden dort alles Wissenswerte, Praxisempfehlungen und Tipps zur Gründung und zum Betrieb einer modernen Bürogemeinschaft auf dem Land.ür braucht” einen kompakten Guide für den Einstieg in das ländliche Coworking erstellt.  

Hier geht es zur Broschüre.  

Dreyer/Steingaß: Drei weitere Kommunen für Dorf-Büros ausgewählt

In Ediger-Eller (VG Cochem), Horbruch (VG Herrstein-Rhaunen) und in der VG Lambrecht werden neue Dorf-Büros entstehen. Die Kommunen hatten sich in der dritten Auswahlrunde um eine Unterstützung im Rahmen des erweiterten Modellprojekts beworben und sind nun von Landesseite ausgewählt worden. Mit jeweils bis zu 100.000 Euro sowie umfassender fachlicher Beratung können die Vorhaben im ländlichen Raum gefördert werden.

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Neue Bitkom-Studie: Corona macht Homeoffice massentauglich

Der Digitalverband Bitkom hat eine repräsentative Studie zur Digitalisierung der Arbeitswelt vorgestellt. Befragt wurden 1.503 Erwerbstätige in Deutschland ab 16 Jahren. Aus der Studie gehen aktuelle Zahlen hervor, wieviele Berufstätige seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ins Homeoffice gewechselt sind.

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