Interview mit dem Betreuer im Schreibtisch in Prüm: Rudolf Müller

„Den Kontakt mit vielen neuen Leuten mag ich am Schreibtisch in Prüm besonders.“ Unser Betreuer Rudolf Müller berichtet von seiner Arbeit im Schreibtisch in Prüm.

Persönlicher Austausch und Kontakt spielen beim Coworking eine wichtige Rolle. Deswegen gibt es beim Schreibtisch in Prüm einen Ansprechpartner vor Ort: Der Prümer Rudolf Müller schaut täglich beim Schreibtisch in Prüm vorbei. Im Interview berichtet er von seiner Arbeit. 

Bitte stelle Dich kurz vor: Wer bist Du? Wo lebst Du? Welchen Beruf hast Du erlernt?

Mein Name ist Rudolf Müller, ich bin Bankkaufmann. Meinen Arbeitsalltag habe ich bei der Kreissparkasse in Prüm verbracht. Mittlerweile bin ich Rentner und arbeite nebenher für die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz im Schreibtisch in Prüm als Mitarbeiter hier vor Ort. Natürlich lebe ich auch hier in Prüm.

Wie wurdest Du auf die Stelle des Betreuers im Schreibtisch in Prüm aufmerksam?

Durch einen Anruf der Verbandsgemeinde: Man suche jemanden aus Prüm, der sich um den Schreibtisch in Prüm kümmert, der hier lebt und kurzfristig vor Ort sein kann. 

Also wurdest Du ausgewählt durch die Verbandsgemeinde?

Ja, genau. Ich wurde ausgewählt von der Verbandsgemeinde. Wie genau das ablief, entzieht sich aber meiner Kenntnis. 

Was sind Deine Aufgaben im Schreibtisch in Prüm?

Ich kümmere mich um die Sachen allgemeiner Natur: Heizung, Licht, Schlüssel. Und ich stelle den Schreibtisch in Prüm Interessierten vor: Was es hier gibt, wie es aussieht, was man hier machen kann. Und wenn mal die Heizung nicht funktioniert, kann ich die mittlerweile auch wieder in Gang setzen.

Was magst Du besonders an Deiner Arbeit hier?

Den Kontakt mit vielen neuen Leuten. Durch meine Arbeit bei der Vermögensberatung der Sparkasse hatte ich immer schon Kontakt zu vielen Leuten. Das setzt sich hier weiter fort. 

Gab es ein besonders lustiges Ereignis bei Deiner Arbeit, das Du mit uns teilen möchtest?

Mein Einsatz ist ja oft Sachen geschuldet, die nicht funktionieren. Deswegen ist das meistens nicht so lustig. Aber die Begegnung mit dem Hund von Ulrike Kübler fällt mir da ein. Der ist ein etwas älteres Semester. Wie er mich hier empfangen hat, war ziemlich lustig. 

Was würdest Du Interessierten raten, die überlegen, einen Arbeitsplatz im Schreibtisch in Prüm zu buchen?

Einfach melden. Auf der Webseite www.schreibtischinpruem.de  oder bei mir oder bei Annika Saß und dann einfach mal einen Termin vereinbaren. Dann kommen wir zusammen, und ich zeige alles. Solange wir hier Schreibtische frei haben, ist es gar kein Problem, das kurzfristig zu machen. 

Du bist seit der Eröffnung des Schreibtisch in Prüm im Juli 2017 dabei. Was hat sich seitdem für Dich verändert?

Der Schreibtisch wird mehr angenommen. Ganz am Anfang mussten wir uns erstmal bekannt machen in der Eifel. Aber mittlerweile kennen uns doch sehr viele Leute, und man wird angesprochen auf verschiedene Veröffentlichungen und Berichte im Fernsehen. 

Wie reagieren andere, wenn Du ihnen von Deinen Aufgaben und dem Schreibtisch in Prüm berichtest?

Sehr positiv. Manche interessieren sich sehr dafür. Nur brauchen eben nicht alle einen Arbeitsplatz. Wir haben aber ja auch noch einige Leute in petto, die sich den Einsatz hier überlegen. 

Hat sich für Dich durch den Schreibtisch in Prüm etwas im Ort verändert?

Der Schreibtisch in Prüm ist eine weitere Bereicherung für Prüm, wo an sich schon sehr vieles vorhanden ist. Ich denke, es ist ein positives weiteres Angebot für Prüm und Umgebung. Unsere Nutzer kommen ja nicht nur aus Prüm, sondern auch aus Belgien und aus den Nachbarorten.

Vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast. Möchtest Du abschließend noch etwas sagen?

Wer Interesse hat, sollte sich auf jeden Fall unverbindlich melden. Man kann auch mal einen Tag probearbeiten, wenn man will. So verschafft man sich einen ersten Eindruck vom Schreibtisch in Prüm.