Wir stellen vor: Unsere neuen Dorf-Büros! 

Ediger-Eller, Horbruch und Lambrecht: Sie alle haben etwas gemeinsam – In allen drei Gemeinden wird in den kommenden Monaten ein Dorf-Büro entstehen. Die Kommunen hatten sich in der dritten Wettbewerbsrunde um eine finanzielle sowie fachliche Unterstützung im Rahmen des erweiterten Modellprojekts beworben. Eröffnet werden die neuen Dorf-Büros im Dezember diesen Jahres. Damit konnten dann bereits 8 Dorf-Büros in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden!  

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Coworking Spaces, FabLabs und Makerspaces: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Coworking als neue Arbeitsform, das im Kontext der voranschreitenden Digitalisierung und dem Einfluss der Kreativwirtschaft entstand, hat in dem vergangenen Jahrzehnt zunehmend an Popularität gewonnen. Coworking Spaces sind wohl die bekanntesten Orte, an denen gemeinschaftlich gearbeitet werden kann. Sie verbinden professionelle Infrastrukturen für individuelles Arbeiten mit vielfältigen Settings für kooperative Arbeitssituationen und sind längst nicht mehr nur im urbanen Raum vorzufinden. 

Aktuell entstehen neben den Coworking Spaces auch sogenannte Makerspaces oder FabLabs. FabLab steht für Fabrication Laboratory. Dabei handelt es sich um eine offene Werkstatt. Die Arbeitsplätze sind dementsprechend weniger Schreibtische als vielmehr eine Werkbank mit den dazugehörigen Produktionsmittel wie 3D-Drucker, Laser-Cutter oder Fräsen.  

Dabei etablieren sich Makerspaces vermehrt als neues Format für die Begleitung und Förderung von Lernprozessen an Bildungseinrichtungen. Hier fungieren sie als wichtige Schnittstelle zwischen formellen und informellen Lernen an Hochschulen und verfolgen unterschiedliche Ansätze, die von offenen interdisziplinären Werkstätten über mobile FabLabs bis hin zu großflächigen 3D-Technologie-Laboren reichen. In diesen FabLabs oder Makerspaces können sich die Nutzer ausprobieren, um ihr Wissen auf praktische Ebene zu verfestigen.  

Aber auch unabhängig von Bildungseinrichtungen entwickeln sich Makerspaces als offene Werkstätten mit dem Ziel, Privatpersonen den Zugang zu Produktionsmitteln und modernen industriellen Produktionsverfahren für Einzelstücke zu ermöglichen. Anders als bei Coworking Spaces steht bei Makerspaces also vor allem das “machen”, also das “produzieren” von etwas Konkretem im Vordergrund. Die Entwicklung dieser Werkstätten mit digitalen Tools wird auch als “Maker Movement” bezeichnet und geht auf Prof. Neil Gershenfeld zurück, der am Massachusetts Insitute of Technology (kurz “MIT”) 2002 das erste FabLAb gründete.  

Makerspaces greifen zwar hinsichtlich ihrer Idee viele Ansätze des Coworking auf, doch geht hier vielfach die Theorie in die Praxis über. Im direkten Vergleich von Coworking und Making lassen sich jedoch auch einige Parallelen aufzeigen: Beides sind Orte der Arbeit sowie der kreativen Zusammenkunft. Sie bieten dadurch den perfekten Nährboden für gänzlich neue Ideen und Denkweisen. Sowohl in Makerspaces als auch in Coworking Spaces können sich Gleichgesinnte aus unterschiedlichen Branchen treffen, sich miteinander vernetzen und vom Wissen des Anderen profitieren.   

Eine Auflistung von solchen Makerspaces oder FabLabs finden Sie hier.  

Leitfaden: Coworking auf dem Land

Neue Arbeitsformen für ländliche Regionen für ländliche Regionen – ein Thema, das schon lange relevant und durch die Corona-Pandemie deutlich mehr in den Fokus gerückt ist. Coworking Spaces als Arbeitsorte, in dem verschiedene Menschen unabhängig voneinander und doch gemeinsam arbeiten können, bieten auch im ruralen Raum enormes Potential. Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung und die Genossenschaft CoWorkLand haben mit der BRoschüre “Coworking auf dem Land – Wie es gelingt und was es dafInteressierte finden dort alles Wissenswerte, Praxisempfehlungen und Tipps zur Gründung und zum Betrieb einer modernen Bürogemeinschaft auf dem Land.ür braucht” einen kompakten Guide für den Einstieg in das ländliche Coworking erstellt.  

Hier geht es zur Broschüre.  

Eröffnung der neuen Dorf-Büros!

Annweiler, Buch und Katzenelnbogen: Die drei Gewinner-Kommunen der zweiten Wettbewerbsrunde haben in den vergangenen Monaten geplant und gewerkelt was das Zeug hält und die neuen Dorf-Büros konnten trotz erschwerter Bedingungen unter der Corona-Pandemie wie geplant im Dezember eröffnen. Die Entwicklungsagentur stand den künftigen Betreibern der Dorf-Büros mit fachlicher Expertise beratend zur Seite.  

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Coworking Space nicht nur für Selbstständige: Wie auch Unternehmen profitieren können

Beim Stichwort Coworking denken die meisten wahrscheinlich an Selbstständige oder Einzelunternehmer, die sich mit Gleichgesinnten einen Arbeitsraum teilen. Coworking Spaces bieten jedoch auch kleinen und mittelständischen Unternehmen eine attraktive Alternative zu klassischen Büroräumlichkeiten.  

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„Co-Working im ländlichen Raum“: Erste Studie zu Co-Working-Spaces auf dem Land veröffentlicht

Die Bertelsmann Stiftung hat in einer zweijährigen Studie die Perspektiven, Möglichkeiten und Auswirkungen von Co-Working-Spaces im ländlichen Raum untersucht. Die Studie zeichnet erstmals ein genaues Bild über das mobile und flexible Arbeiten an gemeinschaftlich genutzten Orten abseits der großen Städte. Über 400 Menschen waren bei der Online-Konferenz zur Vorstellung der Studienergebnisse dabei – auch die Dorf-Büros haben sich die Ergebnisse angeschaut. 

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Reihe: Die neuen Dorf-Büros 2/3: Annweiler am Trifels

In Annweiler am Trifels entsteht gerade eines der drei neuen Dorf-Büros – ‚Die Amtsstube – Das Stadtbüro im Rathaus‘.  

Wir haben mit dem amtierenden Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried ein kurzes Interview über die Beweggründe für ein Dorf-Büro, die Wünsche und Herausforderungen geführt.

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